Regensburg

 

Zukunft der Seelsorgeeinheit

 

 

 

 

 

Paulinerkloster St. Cäcilia
Weißenburgstraße 16
93055 Regensburg
Tel.: +49 / 9 41 / 6 04 91 – 0
Fax: +49 / 9 41 / 79 18 99
E-Mail: regensburg@paulinerorden.de
kloster@sankt-caecilia.de
http://www.sankt-caecilia.de/

Die Regensburger Niederlassung der Pauliner in Kirche und Pfarrei St. Cäcilia stellt die Fortführung der langjährigen Tätigkeit der Augustiner dar, die hier 1911–1987 wirkten.

1994 übernahmen die Pauliner die Pfarrstelle. Zwei Patres und ein Ordensbruder üben die Seelsorge aus.

Die Kirche St. Cäcilia war in ihren Ursprüngen zunächst weder als Klosterkirche noch als Pfarrkirche gedacht. 1899 bis 1902 wurde sie auf Initiative des Gründers der Kirchenmusikschule Franz Xaver Haberl im neuromanischen Stil erbaut. Bis 1974 diente sie der nebenan befindlichen Kirchenmusikschule als Übungskirche, 1921 wurde St. Cäcilia zur Pfarrkirche des seit etwa 1890 entstandenen Ostenviertels der Stadt Regensburg erhoben.

Genauere Informationen über Kirche, Pfarrei, Gruppen und viele weitere interessante Themen erhalten Sie auf der Homepage der Pfarrei:http://www.sankt-caecilia.de/

SELIGER FRIEDRICH VON REGENSBURG (29. November)
Friedrich von Regensburg wurde vermutlich als Sohn einer angesehenen Bürgerfamilie in der Mitte des 13. Jahrhunderts geboren. Die Predigten Bertholds und die Person eines Albertus Magnus auf dem Bischofsstuhl dürften die prägendsten Glaubenseindrücke seiner Jugend gewesen sein. Seinen Eintritt ins Kloster soll ein an Franz von Assisi erinnerndes Bekehrungserlebnis veranlasst haben. Anders als viele junge Menschen seiner Zeit trat Friedrich nicht in den Orden der Dominikaner oder Franziskaner ein. Ihn zogen die Augustiner an, die 1267 eine Niederlassung in der Domstadt gegründet hatten. In der zum Kloster gehörenden Kreuzkapelle wurde die Verehrung der Eucharistie von den Augustinern besonders gepflegt; nach der Legende war sie immer ein besonderes Anliegen Friedrichs. Seine Profess dürfte eine der ersten des jungen Konventes gewesen sein.
Am 29. November 1329 starb Friedrich, nachdem er seine Mitbrüder um Verzeihung und ihr Gebet ersucht hatte. Von Anfang an Ort des Gedächtnisses, entwickelte sich das Grab vor allem im 15. und 16. Jahrhundert zum Ziel zahlreicher Pilger, die den Laienbruder wie einen Heiligen verehrten. Häufige Gebetserhörungen trugen zusätzlich zum Aufschwung der Wallfahrt bei.
Am 12. Mai 1909 genehmigte Papst Pius X. die allgemeine Verehrung Friedrichs als Seliger. Im Jahr 1913 erfolgte schließlich die feierliche Übertragung der Reliquien nach St. Cäcilia, wo zwei Jahre zuvor ein neues Augustinerkloster errichtet worden war. In einem neuen Schrein fanden sie dort ihre letzte Ruhestätte am Friedrichsaltar. Alljährlich pilgern die Mitglieder des Augustinerordens an seinem Gedenktag zum Grab des Seligen.