Jasna Gora

Eine herausragende Rolle im Leben der Pauliner spielt das Kloster Jasna Góra in Tschenstochau/Polen, der mit Abstand bedeutendste Wallfahrtsort, den die Pauliner seit über 600 Jahren betreuen. Das Kloster und der Dienst an diesem Ort prägte die Pauliner wesentlich.

Prinz Ladislaus von Oppeln (Wladyslaw Opolczyk), Bevollmächtigter König Ludwigs von Ungarn für das polnische Gebiet in den Jahren 1367–1372, rief die Paulinermönche aus Ungarn nach Polen.

1382 kamen sie nach Czestochowa (Tschenstochau), erhielten eine kleine Kirche und das „Wunderbild“ der Gottesmutter Maria, das der Prinz aus der Stadt Belz hierher gebracht hatte.

Der Gebäudekomplex entstand in der Zeit zwischen dem 15. und dem 20. Jahrhundert. Das Kloster birgt neben der Marienkapelle – dem Aufbewahrungsort des Gnadenbildes – noch die Basilika, die Schatzkammer, das Arsenal, das Museum der 600 Jahre, den Rittersaal, das Refektorium, die Sakristei, den Mariensaal und die übrigen Räumlichkeiten eines Klosters.

Besonders sehenswert ist die Bibliothek mit ca. 8000 seltenen und einzigartigen Büchern. Der ganze Komplex ist mit einer Verteidigungsmauer umgeben.

Das Kloster Jasna Góra ist Tagungsort der polnischen Bischofskonferenz sowie nationaler und internationaler kirchlicher Kongresse und Tagungen.

Papst Johannes Paul II. besuchte das Kloster beim jedem Besuch in seiner Heimat.

Zur Zeit leben ca. 100 Patres und Brüder auf Jasna Góra.

Gnadenkapelle-Online

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