Geistige Wegbegleitung für Paulinerkapläne der deutschen Provinz (3. bis 5. Dezember)
Vom 3. bis 5. Dezember fanden in Passau-Mariahilf drei Einkehrtage statt. Als geistiger Begleiter fungierte Pater Dariusz Cichor OSPPE vom Mutterkloster in Tschenstochau. An dem Kurs nahmen alle vier Kapläne der deutschen Provinz teil:
P. Lukas Wroblewski,
P. Dariusz Parzych,
P. Eusebius Gradalski,
P. Norbert Bien
Mit großem Wissensreichtum und ebensolchem Engagement vermittelte Pater Dariusz Cichor einen tiefen Einblick in verschiedene Epochen der Geschichte des Paulinerordens. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf die Zeit des Josephinismus. Österreichische wie russische Machthaber versuchten vehement, die Pauliner an ihrer Arbeit zu hindern. Aber trotz der massiven Behinderung und der überwachten Verbotseinhaltung wollten die Pauliner weiter in der Seelsorge arbeiten. Diese schwere Verfolgungszeit konnten die Pauliner nur deshalb durchstehen, weil sie sich durch das Evangelium bestätigt fühlten. Pater Dariusz Cichor wies darauf hin, dass das Evangelium in unserer Zeit nichts an Aktualität eingebüßt habe. Denn Jesus verkündet, dass wir die Zeichen der Zeit mit Hilfe des Evangeliums erkennen können. Das ist besonders in der Adventszeit eine sehr gute Lehre, da in der Liturgie der Adventszeit das Warten auf die Wiederkunft Jesu Christi ein Leitgedanke ist. Und deshalb sollen wir nüchtern sein und wachsam die Welt um uns herum beobachten.
P. Eusebius Gradalski und P. Dariusz Parzych